Ende 2005 haben sich namhafte deutsche Industrieunternehmen der Chemie-, Pharma-, Agro- und Ernährungsbranche und führende Technologieunternehmen im Industrieverbund Mikrobielle Genomforschung (IMG) zusammengeschlossen. Im Jahre 2010 erfolgte die Namensänderung zum Industrieverbund Weiße Biotechnologie (IWBio e.V.). Inzwischen tritt der Verband unter dem neuen Namen Industrieverbund wissensbasierte Biotechnologie (IWBio e.V.) auf.
Die Mitgliedsunternehmen leben die gemeinsame Idee, die industrielle Anwendung von Biotechnologie über Unternehmensgrenzen hinweg in Kooperationen voranzutreiben. Erfahrungen aus Wissenschaft und Wirtschaft werden zusammengeführt. Unter Nutzung von Synergien in gemeinsamen im vorwettbewerblichen Umfeld angesiedelten Forschungsvorhaben werden diese für alle Partner gewinnbringend genutzt. Dieser Weg wird vor dem Hintergrund des steigenden globalen Wettbewerbs, der hoch volatilen und insgesamt steigenden Rohstoffpreise sowie dem -massiv ansteigenden wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn in der Biotechnologie beschritten.
Wissensbasierte Biotechnologie: Zukunftstechnologie mit nachhaltigem Potential
Die wissensbasierte Biotechnologie nutzt wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Technologien, um biologische Prozesse gezielt zu verstehen und anzuwenden. Im Mittelpunkt stehen Forschung, Datenanalyse und die enge Verbindung verschiedener Fachrichtungen wie Biologie, Informatik und Chemie.
Durch das wachsende Wissen über Gene, Zellen und Mikroorganismen können neue Medikamente entwickelt, Pflanzen verbessert oder umweltfreundlichere Produktionsverfahren geschaffen werden. Digitale Methoden helfen dabei, große Datenmengen auszuwerten und biologische Abläufe besser zu planen.
Insgesamt trägt die wissensbasierte Biotechnologie dazu bei, Innovationen in Medizin, Industrie und Umweltschutz voranzutreiben und nachhaltige Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln.
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